„Ich bin ein Weltmensch.“ Das wollte ich mir mal auf ein T-Shirt drucken lassen. Denn es gab Christen in meinem Umfeld, die Menschen, die noch keine Christen waren, als „Weltmenschen“ bezeichneten. Ich finde, das klingt verächtlich. Und ich finde, man sollte das nicht tun. Ich meinte meinen (bis jetzt noch) nicht realisierten T-Shirt-Aufdruck so: Ich bin ein Mensch, der in der Welt lebt. Und zudem ein Mensch, der es normal, gut und richtig findet, Kontakt zu Nochnichtchristen zu haben. So, wie Jesus es normal, gut und richtig fand, Kontakt zu „Zöllnern und Sündern“ zu haben – sozusagen zu den damaligen „Weltmenschen“. Menschen, auf die die Frommen verächtlich herabschauten, weil sie diese Menschen nicht mit Gottes Augen sahen.
Der Kontakt, den Jesus mit stadtbekannten Sünderinnen und Sündern hatte, wirkte sich kein bisschen negativ auf ihn aus. Ganz im Gegenteil: Wie selbstverständlich stellten viele von ihnen ihr Leben auf den Kopf. Oder besser: Sie erlaubten Gott, es auf den Kopf zu stellen. Ich wünsche dir und mir, dass Gott dieses Wunder an dem einen oder anderen Menschen tun kann, der Kontakt zu dir oder mir hat! Das wird aber nur passieren, wenn wir nicht nur Kontakt pflegen, sondern gleichzeitig Kontrast leben und darum geht es in der neuen komm!.
Achim Hubener