
Die Initiative Hoffnung 2011 hat nach Ansicht des Bundestagsabgeordneten Frank Heinrich (Chemnitz) Farbtupfer der Hoffnung hinterlassen. „Ich wünsche mir, dass ihr auch nach 2011 Deutschland weiter bebuntet“, so die Aufforderung Heinrichs an die 80 anwesenden Jugendlichen aus ganz Deutschland im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus des Bundestages. Sie waren auf Einladung der Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt, die ihre Teilnahme an der Veranstaltung kurzfristig absagen musste, zum Bundesabschluss der Initiative erschienen.
Stellvertretend für die 339 mitmachenden Gruppen und Allianzen berichteten die Jugendgruppen aus Kempten, Gießen und Parchim, wie sie in ihren Orten aktiv waren. So wurde zum Beispiel ein verschmiertes Spielplatzhäuschen renoviert, Menschen im Hospiz besucht oder Essen an Obdachlose verteilt.
Heinrich nahm auch das prall gefüllte Hoffnungsbuch entgegen, welches viele Aktionen der Jugendgruppen dokumentiert. Ebenso erhielt er vom Leitungsteam der Initiative, in Anlehnung an Martin von Tours, einen halben Mantel. Einen ganzen Mantel und ein leeres Hoffnungsbuch hatte das Team im Januar von Bundestagsvizepräsidentin Göring-Eckardt erhalten. „Die andere Hälfte des Mantels ist bei den Menschen geblieben, denen die Jugendlichen im Laufe des Jahres gedient haben“, so Gerhard Kehl vom Leitungsteam (Jordan-Stiftung Kempten).
Heinrich zeigte sich begeistert von den vielen Hoffnungsaktionen der Jugendlichen.
Der Koordinator der Initiative, Pastoralreferent Veit Claesberg (Jugendforum Wiedenest, Bergneustadt), schätzt das ungefähr 7.500 Jugendliche im Rahmen der Initiative aktiv waren. „Ihr gemeinsames Ziel war es Salz und Licht zu sein und damit liebevolle Taten im Sinne von Jesus Christus zu tun“, so Claesberg.
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