Er ist einer der bekanntesten Sportler Amerikas. Seine Football-Mannschaft, die Denver Broncos, hat er aus der Mittelmäßigkeit in die Play-Offs geführt – und er ist überzeugter Christ.

Tim Tebow wuchs als Missionarskind auf den Philippinen auf, seine Mutter unterrichtete ihn und seine vier älteren Geschwister zuhause. Seinen Glauben hat er nicht abgelegt als er älter wurde, im Gegenteil: mutig nutzt er viele Gelegenheiten um auf den hinzuweisen, dem er so viel verdankt: Schon als Collegespieler schrieb er sich Bibelversangaben ins Gesicht, die dann im Fernsehen deutlich zu lesen waren. Beim College-Endspiel 2009 verzeichnete Google einen sprunghaften Anstieg mit 92 Millionen Suchanfragen nach „John 3:16“, dem Vers, den Tebow sich unter die Augen geschrieben hatte.
Te-Bowing
Mittlerweile ist er in der NFL, der amerikanischen Football-Profiliga angekommen und wieder sorgt er für Schlagzeilen: Neben seinen herausragenden sportlichen Leistungen als Quarterback (so etwas wie der strategische Kopf der Mannschaft) kennt man die kurzen Gebetszeiten neben der Außenlinie während des Spiels. Er kniet sich immer auf die gleiche Art nieder, egal ob Kameras in der Nähe sind oder nicht. „Knien und beten, wenn jeder um dich herum etwas komplett anderes macht. Ich liebe das!”, sagt Tebow Dieses einfache Niederkien und Beten mitten im Alltag hat mittlerweile in Amerika einen Namen bekommen: „Te-Bowing“. Das Wort ist eine Mischung zwischen Tebow und „to bow down“ (niederbeugen). Was in einem Footballstadion angefangen hat, ist nun eine Jugendbewegung geworden. Im
Internet können Jugendliche Bilder einstellen, auf denen sie beim Tebowing mitten im Alltagstrubel zu sehen sind: Auf dem Pausenhof, an der Bushaltestelle.