
Die schwersten Überschwemmungen in der Geschichte Pakistans treffen Christen doppelt. Nicht nur, dass die Familien durch das Hochwasser alles verloren haben und um ihr Überleben kämpfen. Sie stehen in Gefahr bei der Verteilung von Hilfsgütern durch Muslime benachteiligt zu werden. Christen flüchteten vor den Wassermassen auch in Moscheen. Dort werden sie im Gegenzug für Güter aufgefordert, zum Islam überzutreten.
Um der ohnehin verfolgten christlichen Minderheit beizustehen und pakistanischen Gemeinden die Möglichkeit zu geben, selbst zu Helfern zu werden, ruft
Open Doors weltweit zu Spenden auf. "Selbst die kleinste Gabe macht einen großen Unterschied für jemanden, dessen Leben gefährdet ist", sagt Markus Rode, Leiter von Open Doors Deutschland. "Wir dürfen unsere Glaubensgeschwister in diesem großen Leid nicht alleine lassen." Über ein Hilfsbündnis aus Partnerorganisationen vor Ort und lokalen Gemeinden hat Open Doors begonnen Lebensmittel, Medikamente und Zeltplanen zu verteilen.
Quelle: Open Doors, Kelkheim